Ich finde gut, dass die Sexualität enttabuisiert wird, es geschieht einfach auf einem falschen Weg. Es wird nur über Extreme berichtet. Entweder ist Sex das schönste und wichtigste auf der Welt oder es werden Porno- und Sexsucht thematisiert. Die Realität ist aber oftmals irgendwo dazwischen - darüber wird nicht gesprochen.»

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*Diese Website entstand im Rahmen einer Bachelorarbeit des Studiengangs Multimedia Production / Media Engineering an der Fachhochschule Graubünden.

Wir müssen über Sex reden. Und das auf eine aufgeklärte, tabulose und lustvolle Art und Weise. Ich habe mich darum in der Bachelorarbeit mit Sex und der Sexualität meiner Generation beschäftigt. Wie nehmen wir das Thema medial und gesellschaftlich wahr? Wie reden wir über Sex? Wie aufgeklärt fühlen wir uns? Hat die mediale und gesellschaftliche Präsenz einen Einfluss auf unsere Sexualität und Wahrnehmung?

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Um das herauszufinden, habe ich in der Zielgruppe der 21- bis 28-jährigen Schweizer*innen eine Online-Umfrage und ergänzend dazu eine qualitative Gruppendiskussion mit ausgewählten Menschen durchgeführt. Die Kommentare, welche durch diese Website führen, stammen direkt von dieser Zielgruppe und unterstreichen das Stimmungsbild meiner Generation:

Sex ist im Alltag ein präsentes Thema und wird über verschiedene – vor allem digitale – Kanäle und Formate rezipiert. Die Empfindungen darüber sind stark abhängig von der Art und Kontext dieser Präsenz. Die digitalen, jederzeit verfügbaren Möglichkeiten, Sex auszuleben durch beispielsweise Online-Pornografie, wird mehrheitlich kritisch betrachtet. Man sieht zwar die dadurch neu gewonnen Freiheiten, aber doch auch die möglichen negativen Einflüsse davon. Vor allem die dadurch verbreitete unrealistische Darstellung von Sex und den damit einhergehenden Druck auf die persönliche Sexualität.

 

Und genau deshalb fordert die Zielgruppe, die Präsenz von Sex und Sexualität in der Gesellschaft wie auch im privaten Umfeld umso mehr zu fördern. Nicht aber in einem provokativen sexualisierten Kontext, sondern so, dass ein diverser, tabufreier und aufklärender Austausch über eben diese falschen Bilder und Vorstellungen stattfinden kann, der letztendlich zu einer sexuell gesünderen Gesellschaft beitragen soll. Wichtig für den Austausch und der damit einhergehenden Präsenz ist auch, dass sich nicht jede*r gleich intensiv und offen mit der Thematik auseinandersetzen möchte. Oder sich in der eigenen Sexualität nicht mit der hemmungslosen und experimentierfreudigen Entdeckung von Sex identifizieren kann. Weshalb die Auseinandersetzung mit dem Thema in einem von Rezipient*innen gewollten Moment und Setting stattfinden sollte.

 

Damit befasst sich diese Website mit dem Namen «Hesch Lust, die im Rahmen der Bachelorarbeit entstanden ist. Die ergänzende wissenschaftliche Arbeit mit den Ergebnissen der Online-Befragung und Gruppendiskussion, gibt es hier zu lesen.

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Das bin übrigens Ich – die Autorin der besagten Bachelorarbeit. «Hesch Lust?» wurde zu meinem Herzensprojekt, weshalb ich hoffe, noch viele weitere Inhalte und Portraits produzieren zu können. Denn die Vielfalt von Sex und Sexualität kennt keine Grenzen!

Ich freue mich jederzeit über Fragen, Feedback und Anregungen von Dir! Oder über Dein Interesse, selbst Teil von «Hesch Lust?» zu werden. 

Kontaktiere mich einfach per Mail und ich melde mich so bald wie möglich bei Dir.

 

selina.g.baertschi@gmail.com

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